Eine Lücke in der Zeit

By Kailāsa Candra dāsa

Teil Drei von Benefizen und Malefizen Sphären des Einflusses

"Sie werden verstehen durch diese Informationen, dass diese Bewegung für Kṛṣṇa Bewusstsein eine grosse revolutionäre Rennaissance ist, welche spezifisch die sozialen und religiösen Konzeptionen des Lebens beschreibt, basierend auf autorisierter vedischer Kultur."
-Brief an Śrī Dhruva, 4-7-70

"...aber im westlichen Teil der Erde, ist es eine Torheit weise zu sein, und Ignoranz ist Wonne. Diese gesamte materielle Zivilisation ist dumpfe Unwissenheit, und deswegen kann man sehr wenige Intelligente Personen erwarten in diesem Teil der Erde."
-Brief an Hamsadutta, 6-8-69

Der Westen ist das Beste;
Kommen Sie her und wir erledigen den Rest.

The Doors, “The End”

Scharfsinnige Männer sehen immer durch fixierte Machtstrukturen hindurch; im Gegensatz dazu, ändern ordinäre Männer immer ihre Einstellung. Die westliche Mentalität ist eine der konstanten Veränderung, die alles stets neu erschafft, obwohl, von einer spirituellen Perspektive, mal abgesehen von ein paar flotten Erfindungen ab und zu, nichts neu ist unter der Sonne. Westliche Menschen haben generell eine geringschätzende Einstellung gegenüber dem Osten, aber die wahre Frage ist, ob es noch einen Osten gäbe, auf den man herunterblicken könnte, denn die westliche Kultur durchflutet und beeinflusst jede Nation auf dem Angesicht dieses Planeten.

Kommunismus, sogar in seiner höchst fanatischsten Form,  ist ebenso westlich; es kann nicht als Repräsentation irgendeiner etablierten östlichen Kultur angesehen werden. Reale Kraft ist schlussendlich persönliche Kraft, und diese wird in spirituell fortgeschrittenen Männern und Frauen gefunden, welche der vedischen Philosophie, Prinzipien und Kultur folgen, und ihr leben danach führen. Die Quintessenz dieser Grundsätze, Prinzipien und Lebensstilen wird im Vaishnavismus exemplifiziert, aber dies ist sehr rar und schwer zu finden, speziell im Westen.

   Betonung zu ihrer Bildung und Realisierung hervorgehoben

Diese Serie hilft ihnen insbesondere, ein Verständnis zu formulieren von der momentanen spirituellen und devotionalen Szene - Von der ein Grossteil nur so erscheint als wäre es östlich oder Kṛṣṇa bewusst, währenddessen es alles andere ist als das.

 Die Frage wie die heutige gewundene quasi spirituelle Matrix sich in Zukunft auswirkt, speziell in Bezug auf mögliche Machtprojektionen, muss später aufgehoben werden. Bevor wir zukünftige Jahre beleuchten, müssen wir uns auf die Gegenwart konzentrieren und sie verstehen. Das wird der Fokus der nächsten Artikel sein.

Der Vorteil von Wissen

"...Soweit es Kṛṣṇa Bewusstsein angeht, so ist jeder fähig ein spiritueller Meister zu werden, weil Wissen in Kṛṣṇa Bewusstsein ist auf der Plattform der spirituellen Seele."
-Caitanya-caritāmṛta, Madhya, 8.128, Erläuterung

"Die Bedeutung des Wissens liegt in dessen Anwendung, in unserer aktiven Meisterung... "Das Wissen welches Grösse zum Charakter hinzufügt, ist Wissen welches so verwendet wird, dass es jede Phase unserer direkten Wahrnehmung transformiert."
-Alfred North Whitehead, The Aims of Education

"Wozu sind viele, viele Devotees gut, wenn keiner von denen reich an Kenntnis ist?"
-Brief an Satsvarupa, 6-16-72

Es gab religiösen Fanatismus und die Verbreitung von falschem Wissen durch die gesamte westliche Geschichte; In der Tat, dies ist eines der stärksten Symptome des Westens, sowohl auch der pervertierten Manifestation, von was einmal der Ārische Osten war. Die Vorteile realen Wissens  in Kṛṣṇa Bewusstsein ist, dass die Wissenschaft spirituellen Fortschrittes so im richtigen Lichte betrachtet und verstanden werden kann. Wie kann es jemand praktizieren, wenn Er oder Sie es nicht zuerst kennt?

Wir befassen uns nicht mit Personen welche, gefesselt durch dogmatisches Beharren, auf der Vorherrschaft ihres Kultes bestehen. Solche Bias, und den sie begleitenden Sentimentalismus und Fanatismus, tötet reales Wissen und echte Philosophie. Die Begrenzten Formeln welche durch die Institution organisierter Religionen propagiert werden, schliessen Fortschritt in der Wissenschaft Gottes aus. Echtes Wissen, speziell solches welches direkt mit Kṛṣṇa Bewusstsein verbunden ist, ist die wohltätigste Kraft auf der Erde. Alles was dazu dienlich ist, diese Kraft zu bedecken sollte nicht nur gemieden werden, sondern es ist auch unsere Pflicht, dies zu entblössen, mit all unserer Macht.

Was uns zu der sogenannten, fabrizierten "ISKCON" bringt, einer Anmassung von Kṛṣṇa Bewusstsein; Dieser Kult repräsentiert und aktiviert das verhüllende Prinzip der Universalen Regulatrix. Dessen Knotenpunkt der Macht, wie wir unzählige male hervorgehoben haben, sind die individuellen Kommissionare des beeinträchtigten G.B.C, welche sich in konstantem Reform-Geschwafel engagieren, um die Wahrheit zu verschleiern, dass die Kommission selbst die verschiedenen Schwierigkeiten erschaffen hatte.

Von daher, wenn es nicht exponiert wird, aufgehalten und umstürzt, erlaubt und ermächtigt der heutige G.B.C. alle Probleme in "ISKCON" (und dessen Nebenprodukte) zu eitern und zu wachsen. Trotzdem, wenige der Mitglieder werden angeprangert. Wieso? Dies erfordert etwas Wissen. Es mag nicht das höchste Wissen sein, aber Devotees welche sich nicht mit malefikanten Prinzipien und deren Manifestationen auskennen auf der physischen Ebene, bleiben verstrickt in einer betäubten Mentalität, unfähig, jemandem im spirituellen Leben zu helfen, im Fortschritt der Kṛṣṇa bewussten Philosophie.

Es ist nicht einfach die Probleme auf einen individuellen G.B.C. zu nageln, weil es kein persönliches Gesicht von "ISKCON" gibt, noch vom beeinträchtigten G.B.C.. Personen, nicht Konzerne und Institutionen werden gehasst. Dabei gehen manche "ISKCON" Führer soweit als sich selbst als Opfer ihres eigenen Systemes zu erklären. Auf diese Art, bekommen sie Sympathie und weiteres Entgegenkommen ihrer Anhänger, das heisst, sie bekommen deren Kuchen, und müssen ihn auch essen. Der beeinträchtigte G.B.C. ist die unpersönliche Mikro-Institution welche die unpersönliche Makro-Institution "ISKCON" kontrolliert,  manipuliert gleichzeitig dessen Konzern Funktion als auch die internationale Superstruktur. Jeder G.B.C. Kommissionär ist verantwortlich für jede  Malefiz welche dem Knotenpunkt aufgezwungen wird, um dann den weltweiten Kult zu durchdringen, das heisst, die Resolutionen des beeinträchtigten G.B.C. richten überall Verwüstung an.

Im Kontrast dazu, ist jeder echt initiierte Schüler von Seiner göttlichen Gnade Srila Prabhupāda fähig, ein spiritueller Meister zu werden, als Śikṣā-Guru als auch als Diksa-Guru. Jedoch  zwingt sich der "ISKCON" Kult sein eigenes unautorisiertes Schema von Guru auf, und dieses Muster hält diese Möglichkeit in Schach. "ISKCON" forciert somit alle die es verblendet, diese ignoranten Einrichtungen, Prozesse und Bogus Gurus als den einzigen Weg Kṛṣṇa Bewusstsein zu verbreiten in der Linie gegründet durch Srila Prabhupāda. Als Konsequenz dazu gab es drei Gegenreaktionen seit 1978, und diese werden in grösserem Detail in Teil fünf der Serie beschrieben.

Sie sollten sich Wissen über diese Gegenreaktionen aneignen. Verwurzelt in der Ignoranz solcher Gegenreaktionen ist die Fehlauffassung, dass ein Spiritueller Meister ein Uttama-Adhikārī sein muss. Als solche, dienen die Rittvik Kulte (plural) dazu, die Verbreitung von Ksrna bewusstem Wissen zu blockieren, um durch subtile Kooperation mit "ISKCON" eine zweite Front bedeckender Resistenz zu generieren, welche gegen das Erscheinen von Vaishnava Gurus zweiter Rangordnung arbeitet.

"Der Devotee zweiter Klasse akzeptiert Schüler aus aller Welt von der Sektion Devotees dritter Klasse und nicht-Devotees. Manchmal steigt der Erstklassige Devotee auch herunter zur Kategorie eines Devotees zweiter Ordnung für propagierende Arbeiten."
-Śrīmad-Bhāgavatam, 2.3.21, Erläuterung

Schüler annehmen bedeutet diese durch das Bhakti-Latā -Bīja zu initiieren. Die unaufrichtigen Rittviks beanspruchen, dass die selbstevidente Erläuterung nur Śikṣā-Gurus tangiert, um damit die Entwicklung einer Guru-Meister Beziehung zu unterdrücken, während der G.B.C. fälschlicherweise ein "keine Einwände Zertifikat" jedem aufdrückt, bevor man als spiritueller Meister der Institution anerkannt wird.

Vor dem Zertifikat, führte die Kommission eine keine-drei-schwarzen Kugeln Veto Unterdrückung ein. Davor zwang die Kommission ihren Mitgliedern eine Mehrheits-Wahl auf um zu bestimmen, wer Diksa Guru sein würde in dem Kult. Noch früher verkündeten sie fälschlicherweise, dass Seine Göttliche Gnade elf Mitglieder als initiierende spirituelle Meister ermächtigte, welche von jedermann  (inklusive Gottesbrüder und Gottesschwestern) verehrt werden sollten als Mahabhagavats, Päpste der Zonen.

In anderen Worten, zugleich "ISKCON" und Rittvik fahren damit fort, Hand-in-Hand zusammen zu arbeiten in den Diensten der universalen Regulatrix um das Erscheinen von Diksa Schülern von Srila Prabhupāda, welche die Funktion eines initiierenden spirituellen Meister einnehmen, zu unterbinden.

"Jemand der jetzt der Schüler ist, ist der nächste spirituelle Meister. Und man kann kein bonafide und autorisierter spiritueller Meister sein, ohne dass man seinem spirituellen Meister strikte gehorcht."
-Śrīmad-Bhāgavatam, 2.9.43, Erläuterung

Jeder Schüler welcher das notwendige Wissen erhält in der Wissenschaft Gottes, und direkte Sanktion von Seiner göttlichen Gnade erhält zu initiieren, ist autorisiert ein spiritueller Meister zu werden, ein Diksa-Guru. Dies ist Wissen. Der Vorteil darin, dies richtig zu verstehen kann durch die ganze Welt schnell demonstriert werden, aber die westliche Kultur, in Konjunktur mit vier devianten pseudo-devotionalen Bewegungen, unterdrückt diese Entwicklung.

Als ein Resultat, ist die Bewegung jetzt gefährdet, weil die Guru-Parampara, in Bezug auf den Ast welcher von Srila Prabhupāda gegründed wurde, beinahe verloren zu gehen. Das Wissen in seinen voluminösen Büchern wird bleiben, aber dieses Wissen wird auch nolens volens verfälscht. Die Zeit verändert Dinge, und die westliche Weise zu denken dreht sich hauptsächlich um konstante Fluktuationen zwischen Neuem und noch Neuerem. Dies zu erkennen kann ein gewisser Schock mit sich bringen. Wie dem auch sei, die Devotees des Herrn müssen erkennen dass es vorteilhaft ist, die transzendente Philosophie intakt zu halten, wie sie ist.

Eine Lücke in der Zeit

"Die Zeitlücke welche Sie erwähnten ist unausweichlich, weil die Schülernachfolge manchmal unterbrochen wird, wie wir in der Bhagavad-Gita sehen. Dies ist der Einfluss der materiellen Energie, und um alles wieder zu verbinden, geht es eine Weile. Diese Zeit mag nach unseren Rechnungen als eine Grosse Kluft in der Zeit erscheinen, aber in Relation zur ewigen Zeit, ist es nicht einmal ein Augenblick."
-Brief an Rupanuga, 3-14-69

Im Laufe der Zeit, mag eine gewisse Form von Wissen verloren oder bedeckt sein für eine gewisse Spanne; Das ist die Natur der materiellen Welt. Eine ähnliche Aussage wurde von Sri Kṛṣṇa in der Bhagavad Gita gemacht. Sa käleneha mahatä yogo nañöaù: ‘Ìm Laufe der Zeit war das Yoga System wie in der Bhagavad Gita erwähnt, verloren.‘ Das Wissen kam durch die Parampara herab, in einer disziplinären Nachfolge, aber durch das Verrinnen von Zeit ging es verloren. Der Zeitfaktor ist so drückend, dass in kurzer Zeit in dieser Welt alles verloren geht.
-Śrīmad-Bhāgavatam , 3.24.37, purport

"Haben Sie jemals wahrgenommen dass nichts bleibt wie es ist?"
Elizabeth Taylor zu Shirley MacLaine

Es gibt verschiedene Missverständnisse hinsichtlich der Aufrechterhaltung der Guru-Parampara. Damit die Devotees des Herrn, in diesem besonderen Augenblick (speziell im Westen), das Licht am Ende des Tunnels sehen können, müssen diese Missverständnisse überwunden werden.

Der erste Sachverhalt sollte offensichtlich sein, nämlich dass die Guru-Parampara, das spirituelle Wissen der Schülernachfolge, kann entweder bedeckt werden oder komplett verloren gehen.  Es ist momentan mehr oder weniger bedeckt.; Es war komplett verloren zum Zeitpunkt der Schlacht von Kuruksetra vor vielen tausend Jahren. Es ging mehrmals verloren und zerstört seit dem Entschwinden von der höchsten Persönlichkeit Gottes, Sri Caitanya. Es gab mindestens eine größere Zeitlücke zwischen voll realisierten Mahäbhägavata Ācāryas. Dies war natürlich die Zeit die verging zwischen Narrottama das Thakur und Srila Vishvanatha Thakur. Wie dem auch sei, die Nachfolge war in schlechter Form vor der Erscheinung Bhaktivinode Thākur`s, was nicht gerade lange her ist.

Wir müssen zugeben, dass die Möglichkeit existiert — Jahr für Jahr mehr — dass der Ast der Guru-Parampara etabliert durch Srila Prabhupāda, momentan stark bedeckt, komplett verloren gehen kann. Die Wahrscheinlichkeit dass dieses höchst malefikante Ereignis von statten gehen könnte, wurde erheblich erhöht durch massive Veränderung der Bücher.

Die nächste falsche Auffassung ist die sentimentale Idee (und sie kann fanatisch werden), dass ein Ācārya der sich verabschiedet, immer stets ein Arrangement für die Kontinuation der Nachfolge hinterlässt, bevor er die Welt verlässt. Es ist nun mal nicht so. Wenn es so wäre, könnte nie eine echte Sampradaya Nachfolge unterbrochen werden. Seine Göttliche Gnade machte adäquate Vorbereitungen für die Verewigung seines Zweiges, aber ob diese gelingen hängt komplett von seinen ergebenen Devotees ab.

Diese müssen nicht unbedingt direkt von ihm eingeweiht sein, obwohl das vorzuziehen ist. Es ist heutzutage allgemeines Wissen, dass Seine Göttliche Gnade keinen Nachfolge Ācārya erkannte. Es ist ebenfalls gut bekannt, dass er nur Rittviks in 1977 ernannte, obwohl es Misskonzeptionen gibt in Bezug auf deren Funktion.

Keiner dieser Rittviks hätte als Uttama-Adhikārī verehrt werden sollen, und, für diejenigen, welche fälschlicherweise spekulieren, dass deren Ernennung (als Rittviks) bedeutet dass sie auch automatisch Diksa Gurus wurden, nachdem Er die Bühne verliess; es gibt keine definitive Aussage durch Seine Göttliche Gnade, welche solche Ideen bestätigen würde. Soweit als der "reguläre Guru" betroffen ist, hatte Er nie einen Devotee anerkannt, gewählt oder es befürwortet, dass sich jemand als regulären Guru ausgibt. Er hätte dies bestimmt tun können, aber Er unterliess es.

Ein weiteres Missverständnis welches die Weiterführung der Guru-Parampara betrifft, ist die Auffassung,  dass wenn niemand Guru wurde zur Zeit des Entschwinden des Ācāryas, dass in dem Falle der Ācārya der Diksa-Guru bleibt. Dass Sentiment hinter dieser Ketzerei ist, dass die Nachfolge irgendwie weitergehen muss, und Initiationen eine fortdauernde Angelegenheit sein müssen. Soweit die technische Nachfolge auf dem höchsten Level betroffen ist, besteht diese nur aus Mahabhagavatas. Es mag Zeitlücken dazwischen geben, und manchmal können diese von signifikanter Länge sein; Darauf haben wir schon hingewiesen.

Es gibt immer noch einen Weg um handfesten spirituellen Fortschritt zu erreichen, und dies ist durch den Buch Bhagavat. Dies ist eine genuine Verbindung mit den vorherigen Ācāryas, eine Verbindung zu Ihm als Śikṣā-Guru. (Nicht Dīkṣā-Guru). Dies ist komplett bona fide.  Obwohl der Śikṣā-Guru normalerweise physisch manifest ist (wie der Diksa Guru, um zu initiieren), wurde eine spezielle Ausnahme gemacht bezüglich des jüngsten Ācāryas der Nachfolge nachdem Er die physische Manifestation verliess. Dies ist besonders zu dieser Zeit sehr relevant, weil Seine Göttliche Gnade uns so viele Schriften, Briefe, und Aufnahmen  und sogar Videos zu Teil werden liess, alle angereichert mit transzendentem Wissen, das einem ermunternd zuwinkt, sich der Weisheit anzunähern.

Es ist nicht undenkbar, dass ein Schüler von Srila Prabhupāda, welcher ihm strikte folgt und ihn als Śikṣā-Guru akzeptiert (obwohl nicht von Ihm eingeweiht wurde auf dieser Ebene), vollkommen selbstrealisiert wird und ermächtigt wird, als Madhyama-Adhikari oder gar Uttama-Adhikārī neue Leute  einzuweihen :

"Es ist nicht immer notwendig, offiziell eingeweiht zu sein..."
-Brief an Shyamasundar, 5-14-70

Es ist unwahrscheinlich dass solch ein Devotee die allerhöchste Stufe erklimmt, und so die nächste reine Verbindung in der Nachfolge wird, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass er die mittlere Stufe erklimmt.

Wenn jedoch so ein Aspirant denkt, aufgrund von Delusion (pramāda) und schlechter Gesellschaft (asat sanga), dass Srila Prabhupāda sein Dīkṣā-Guru wäre, dann wird diese Möglichkeit durch dieses Vergehen vereitelt. Die Rittvische Splittergruppe - und im besonderen die hetzerischen Left Coast Rittviks - denken sie haben den König auf schachmatt, wenn sie unehrlicherweise fragen wie denn die Linie weitergehen sollte, nachdm Prabhupāda entschwand. Obwohl sie selbst kolossale Veränderungen einführen, sagen sie, dass sie den einzigen Weg kennen, und dass alles ihren Stempel aufgedrückt haben sollte. Da ist nichts neues daran an deren Unverschämtheit, da sie diese von ihren "ISKCON" Führern Jahre zuvor aufgeschnappt hatten.

Das selbe Argument wurde von den zonalen Päpsten verwendet, aber auf andere Weise - Und offensichtlich, mit einer andersartigen Lösung.  Deren Lösung erwies sich als falsch, und die rittvische Deviation ist gerade so falsch. Keine dieser Gedanken-Schemen können uns helfen die wahre Botschaft der Guru-Parampara zu verstehen,  und dienen nur der sukzessiven Verschleierung. Wenn diese beiden Sphären feindlich  mit der Neo-Mutt und dem solaren Smorgasbord interagieren, könnte dies das gesamte Wissen zerstören.

Dies muss nicht passieren, wenn wir aufrichtig und ernsthaft diesen Ast der Sampradaya arbeitsfähig halten, spezifisch in der westlichen Hemisphäre. Zuallererst müssen wir realisieren dass wir eine dieser Unheil verheissenden Lücken in der Zeit erleben, und das reine Wissen wird durch Deviationen attackiert. Wir müssen Widerstand gegenüber diesen Deviationen zeigen, welche von Apa-Sampradayas promulgiert werden, verzerrten Linien die nicht so mächtig sind, wie sie erscheinen.

Zweitens müssen wir uns von den Missverständnissen befreien, welche die Guru-Parampara betreffen. Dies benötigt eine ehrliche Perspektive. Zum Beispiel, die Leute von Bharata-Varsa zur Zeit des Mahabharata, waren viel weiter fortgeschritten -- in Bezug auf Aufnahmefähigkeit und Lernbereitschaft, persönlicher Qualitäten und persönlicher Kraft -- als wir es sind in dem Post-modernen Milieu. Dabei, erklärte der höchste Herr selbst, dass zu der Zeit, die Schülernachfolge unterbrochen war, und dass Er persönlich diese wieder einführte via seinen hingegeben Schüler, Arjuna.

Wenn die Nachfolge unterbrochen wurde während einer weit fortgeschritteneren vedischen Epoche -- Als die Menschen einen viel höheren Standard an Spiritualität und Ethik lebten als heute -- Wieviel mal mehr anfällig sind wir dafür, dass anschliessend an Prabhupādas Entschwinden die Nachfolge unterbrochen werden kann?

Wir alle können zu jedem Zeitpunkt fallen und uns wieder erniedrigen, Dämonen zu werden, und es gab unzählige Beispiele dafür in den letzten fünfunddreissig Jahren. Es wäre nicht so dass irgendein Schüler von Prabhupāda - oder ein gewisses Subset an Schülern  - immun wäre gegenüber diesem unumstösslichem Gesetz. In seinen Briefen, konfirmierte Seine Göttliche Gnade dies, und diese Aussagen sollten nicht nur als Warnung dienen:

"Aber individuelle Unabhängigkeit und Maya sind so stark, dass sie unseren Fortschritt jeden Moment aufhalten können."
-Brief an Govinda dāsī , 2-10-69

"Es ist meine Pflicht euch alle zu Beschützen. Aber wenn ihr es Maya erlaubt auf euch einzuwirken ohne jeglichen Widerstand, dann ist dass eure Wahl."
-Brief an Rāyarāma, 6-16-69

"Natürlich, Maya ist sehr stark, die Chance zu fallen ist zu jedem Moment gegeben."
-Brief an Raktak, 1-9-70

"Maya ist sehr stark, und wir sind zu jedem Zeitpunkt dafür anfällig, herunterfallen."
-Brief an Bali Mardān, 5-10-70

"Vergesslichkeit ist unser Fall. Es kann jederzeit passieren..."
-Letter to Upendra, 7-15-70

"...aber wenn er wieder unabhängig agiert, dann ist er in den Fängen der Maya. Dieser marginale Status ist immer da..."
-Brief an Satsvarupa, 8-4-71

Als solches, wenn dieser marginale Modus auf falsche Weise aktiviert wird von einem Devotee oder einer Gruppe von Devotees, dann gefährdet dieser Missbrauch der persönlichen Unabhängigkeit die Guru-Parampara. Wenn diese genug aufs Spiel gesetzt wurde, kann Sie in eine Remission übergehen, und kann dann verloren gehen, entweder temporär oder permanent. Natürlich kann Kṛṣṇa Bewusstsein niemals ganz verloren gehen, aber Srila Prabhupāda`s Ast der Nachfolge kann zerstört werden.

Obwohl seine Göttliche Gnade sich in Beispiellosen Handlungen betätigte, wie das durchführen von Heiratszeremonien (als ein Sannyasi) und in Flugzeugen fliegen, sind dass alles nichts weiter als kleine Adaptionen. Die haben keine Bedeutung in Anbetracht der Transmission der perfekten Wissens. Keine solche Umstandsbedingten Anpassungen hatten oder haben irgendeinen Effekt auf das Potential seiner echten Schüler, spirituelle Meister zu werden, gerade in der mittleren Stufe der Sadhana-Bhakti. Sein spiritueller Meister, Srila Bhaktisiddhānta Saraswātī , ungeachtet wie bekannt Er dafür war, strikte zu sein, sandte eine Handvoll seiner Schüler in westliche Länder während der dreissiger Jahre, und dies war eine beispiellose Aktion zu dieser Zeit.

"Es ist wichtig dass wir die Botschaft des Kṛṣṇa Bewusstseins exakt so wiedergeben wie wir es von dem Spirituellen Meister gehört hatten. Die exakt selbe Philosophie und der selbe Geist müssen gegeben sein.
-Brief an Śivānanda, 1-23-69

Dies ist die Essenz des Unterhalts der Guru-Parampara. Die Fehlauffassung dass irgendeine Institution, mit all ihrem offiziellen Charisma, automatisch die Guru-Parampara arbeitsfähig hält, muss aufgegeben werden. Wenn Quasi-Devotees und Pseudo-Devotees fanatischerweise sich weigern, glauben dass Prabhupādas Linie zerstört werden kann, und sich weigern zu glauben, dass eine Zeitlücke diese Linie gerade heimsucht, nehmen Sie Zuflucht bei der krassen Manifestation dieser religiösen Organisation. Organisierte Religion ist verschieden vom Mystizismus der im reinen und perfekten Wissen enthalten ist, welches uns überliefert wurde von den Ācāryas in der Brahma-Madhva-Gauḍīya Vaiṣṇava Sampradāya. Institutioneller Guru bedeutet Bogus Guru, und institutionelle Gurus sind nicht darin engagiert, die echte Nachfolge zu verewigen. Stattdessen betätigen sie sich aktiv darin, diese zu verhüllen, und wir müssen dies so erkennen wie es ist.

"Sie müssen unsere Philosophie perfekt verstehen..."
-Brief an Rāyarāma, 10-22-71

Die Philosophie des Kṛṣṇa Bewusstseins ist gleichermassen ewige und absolute Philosophie. Es muss verstanden und richtig angewandt werden, damit man die Sampradaya auf eine Weise repräsentiert, welche den Herrn und seine reinen Vertreter erfreuen. Das ewig-expandierende Wissen nährt die Weiterführung (der Linie) und die sie begleitende Ananda.  Die Existenz der momentanen Lücke in der Zeit zugestehen - In Bezug auf den manifesten Mahabhagavat welcher perfekt Srila A.C.Bhaktivedānta Swāmī Prabhupāda, den vorherigen Ācārya, vertritt - muss zu diesem Zeitpunkt in das predigen integriert werden.

Antwort: Sie können es nicht! Zu keiner Zeit konnten sie es. Alle diese Einweihungen waren bogus, weil alle diese elf Männer nicht bona fide Gurus waren; Die waren nicht einmal bona fide Gurus auf dem primären Niveau eines Madhyama-Adhikari, worin die Macht einzuweihen (manchmal) durch den Ācārya gewährt wird. Das 1978 Komplott - welches die Bewegung degradierte, wie nun jedermann zugibt - hing von diesen elf möchtegern Mahäbhägavats ab, bona fide Initiationszeremonien durchzuführen, was sie niemals taten!

Bedeuted dies, dass alle Neulinge niemals eingeweiht wurden, während diesen halkyonischen Jahren? Die Antwort ist zeitgleich affirmativ und negativ. Wieso? Weil sie initiiert wurden mit etwas, aber das war nicht das Bhakti-Latā -Bīja, welches der Zweck der Vaishnava Einweihungen ist. Sie waren  in den meisten Fällen, initiiert durch das "ISKCON" Bija, und sie wurden initiiert durch das spezifische Bija des jeweiligen bogus Diksa-Gurus, weil er dieses in sich entwickelte. Jeder der elf Männer war auf seine Weise verschieden.

Alle von ihnen waren auf verschiedene Weise ermächtigt, aber diese Kräfte waren Vibhuti, nicht Shaktiavesha. Sie waren niemals mit der Macht ausgestattet, jemanden wirklich in die Schülernachfolge einzuweihen. Aufgrund des erfolgreichen Komplottes welches im Jahre 1978 stattfand - Ein kurzlebiger Erfolg, natürlich - wurde eine besondere Saat abgesondert, welches innert geraumer Zeit in ein Unkraut anwuchs, welches alles abwürgt was sich im Schüler entwickelte, bevor Er oder Sie die Feuerzeremonie entgegennahm.

Durch den Anschein teilerweckter mystischer Kräfte, kombiniert mit dem Einfluss einer internationalen Institution, und autorisiert durch den Knotenpunkt dieser Institution (der beeinträchtigte G.B.C.), initiierten die elf Männer hunderte und vielleicht tausende neuer Schüler. Dies erschuf eine transformierte Bewegung, welche ihre Marke von pseudo-devotionalem Dienst diesen Seelen aufdrückte. Keine dieser Neulinge, erfuhren echte Einweihungen.

Die meisten von ihnen (bestimmt nicht alle) kamen mit genug Ehrlichkeit, dass sie anfänglich von der Botschaft und Philosophie Seiner Göttlichen Gnade angezogen waren, sowohl als auch zu seinem überzeugenden Missionsstil. Wie dem auch sei, Sie brauchen mehr als das um die höheren Stufen Buddhi Yogas zu erklimmen, und dies ist wieso bona fide Einweihungen von einem bona fide Meister der Schlüssel ist. Die beste Weise eine Türe zu öffnen ist nicht die Türe aufzubrechen, sondern sie mit dem Schlüssel zu öffnen. Der Schlüssel ist genuine Einweihung, worin das Bhakti-Latā -Bīja in die Ebene des Bewusstseins eindringt und wächst, und verunreinigtes Bewusstsein in dessen originalen Zustand konvertiert, Kṛṣṇa Bewusstsein.

Eine organisierte Religion gewährt diese Entwicklung nicht unbedingt, aber ein bona fide Guru tut dies. Wenn Er den Schüler als ernsthaft und ehrlich genug sieht von Ihm Initiation zu erhalten, wird der Plan injiziert. Jedoch gelang es der G.B.C. den gesamten Prozess zu pervertieren dank krassem Vergehen. So emanierte es ein Programm welches - nicht nur damals, sondern auch jetzt - Seiner Göttlichen Gnade zu wider ist, Ihn entehrt vor der gesamten Welt. Die Bewegung wurde abgewürgt, die Gottesbrüder der elf Möchtegerns wurden konvertiert, rausgeworfen oder beides, und die Verehrung der installierten Deities wurde gravierend kompromittiert:

"Ja, der Fortschritt devotionalen Dienstes wird abgedrosselt, wenn es derbe Vergehen gegenüber dem Spirituellen Meister gibt."
-Brief an Upendra, 2-16-71

Der Elefant im Raum wird bleiben, und er wird nicht weggehen. Dies kann nicht unter den Teppich gekehrt werden. Die massive Zuwiderhandlung des G.B.C. 1978, verkörpert durch dessen elfköpfiges Sub-Set und dessen kapriziöse Täuschungsmanöver von hochliegenden Sitzen herab, verehrt durch pranam Mantras, wurde in kürzester Zeit abgelehnt. Trotzdem wurden die durchgeführten Initiationen und die falschen Auffassungen welche diesen anhaften, nicht zurückgewiesen. Sie sollten abgelehnt werden, und in geraumer Zeit, werden Sie das. Es muss so sein, weil niemand dieser Leute das Bija bekam. Stattdessen nahmen sie denselben widerwärtigen Geist von ihrem jeweiligen institutionellen Gurus auf, welche von Anfang an die Quelle der gesamten Übernahme  waren:

"Aber wenn jemand absichtlich solche Instruktionen herausfordert, dann ist sein Fortschritt und Schicksal besiegelt von Anfang an. Diese Herausforderung bedeutet die Verbindung mit dem spirituellen Meister zu kappen."
-Brief an Jaya Patāka, 7-11-69

Da war ein Kompromiss nach dem anderen, und in allen, wurde das echte Problem umgangen. Die echten Fragen wurden ignoriert. Die besseren Leute wurden kaputtgemacht, und die falschen Leute wurden zu einer Äquivalenz emporgehoben, welche sie in Realität weder besassen noch entwickelten. Als ein Resultat, erschien eine Komplikation nach der anderen, und der Grossteil des entsetzlichen Leidens resultierte aus diesen Komplikationen, individuell und kollektiv. Noch bleibt der Elefant im Raume unbemerkt, weil die Frage, die er repräsentiert, erscheint so gewaltig dass sie jeden in willentliche, kauernde Fahrlässigkeit zu drängen scheint.

Es gibt immer noch einige wahrhaftig initiierte Adepten welche die Existenz des Elefanten im Raume vernehmen. Sie haben auch die Frage gestellt welche durch den Elefanten repräsentiert wird, und die Antwort gefunden. Kṛṣṇa Bewusstsein wäre gedacht dazu alle Probleme des menschlichen Lebens zu lösen. Die Schülernachfolge annehmen und ihre Botschaft anwenden, bedeutet alles zu konfrontieren was spirituellen und devotionalen Fortschritt verhindert. Das weisse Elefantenproblem kann nur überwunden werden, wenn es für das erkannt wird was es ist.

Wenn die Sentimentalisten darauf beharren, dass sie auf die eine oder andere mysteriöse Weise, genuin initiiert wurden...

***Trotz dem peinlichen Malheur mit den elf Möchtegerns,*** Trotz dem Fakt, dass jeder institutionelle "ISKCON" Guru nach den Elf - Entweder durch Votum, non-Votum, oder Zertifikat erschaffen - genauso in die Deviation hineingezogen wurde, und *** Trotz der Tatsache, dass sich schauerliche Unglücke ereigneten als ein Resultat der anfänglichen Abweichungen von 1978...

Dann lass uns solide Sastra konsultieren und/oder Aussagen Seiner Göttlichen Gnade deren Funktionen es sind, solche dämlichen und selbst-beweihräuchernden Sentimentalitäten zu unterstützen. Beweisen sie es mit soliden Fakten! Wie erwartet, hat dies noch nie jemand probiert, weder von unten noch von oben. Die so-genannten Meister, alles institutionelle Gurus, unabhängig davon ob sie persönliches Charisma besitzen (und manche "ISKCON" Gurus haben virtuell gar keines) konfrontieren den Elefanten nicht im Raume nicht, und ihre Schüler ebenso... Wenigstens nicht direkt.

Die lauwarme Strategie des Kompromisses, welche den fundamentalen Fragen ausweicht, ist heute noch aktiv. Wird man in dieser Stasis verharren? Nun ist nicht die Zeit für weitere Reformen die auf Kompromissen beruhen. Im Gegensatz dazu, wäre nun die Zeit zur Konfrontation.  Diese fundamentalen Fragen sind integral in ihrer Funktionalität, ein sehr grosses Problem zu lösen, um dem Rad niemals endender Komplikationen zu entkommen.

Erster Teil der mehrteiligen Serie
Zweiter Teil der mehrteiligen Serie

 

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